XO Improvisationstheater eröffnete den zweiten Festival Abend mit ihrem Format „Murmeltier“ und erheiternden Geschichten um den verrückten Professor, der Chamäleons züchtete und seinen Studenten damit verhalf den Mond vom Himmel zu holen. Währenddessen war die Erfinderin des weltbesten Liebhabers damit beschäftigt ihrer neuesten Schöpfung die Poesie näher zu bringen.

Nachdem XO das Publikum bereits auf den Mond entführt hatte, konnte die Truppe Artig gleich mit ihrem Format „To the moon“ fortsetzen. Lino Kleingarn begab sich dabei in einer beachtlichen Soloperformance in private Erinnerungswelten des Publikums und erzählte von einer Liebesgeschichte, die mit einer Begegnung im Zug begann, von einem Vater, der seine Kinder zu ganzheitlichen Menschen erziehen wollte und von großgewachsenen Jungen mit Bauchschmerzen und einem Hang zum „Versorgtwerdenwollen“. Eine Traumreise mit vielen berührenden Begegnungen.

In der Latenight, mit der der Abend beschlossen wurde, präsentierte das Festivalensemble eine Szenencollage, inspiriert durch private Stories der SpielerInnen. Dabei entstanden Geschichten von Vampiren mit Beziehungsproblemen, einem verzweifelten Verteidiger vor Gericht und vielen mehr. Bis alles endete – in der Suche nach dem GRU.
Ein bewegter Abend, der Lust auf mehr machte.

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